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Gebetsbrief vom 30.07.2010

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am 30.07.2010 geschrieben am 30.07.2010 geschrieben

OBAMAS UND MEDICAID – Republikaner und einige Demokraten sind darüber entsetzt, dass US-Präsident Obama Donald Berwick zum Chef für das Gesundheitsfürsorgeprogramm der USA „Medicare“ ernannt hat. Obama holte vorher keine Bestätigung vom Senat ein, was sonst üblich ist. Berwick unterstützt eine anti-israelische Gruppe von Ärzten und ist seit 2000 stark in einer anti-israelischen Organisation namens „Ärzte für Menschenrechte“ (PHR) involviert. Damals spendete er nach dem Ausbruch der 2. Intifada (dem so genannten Osloer Krieg) umgerechnet Tausende Euro an die Organisation. (Arutz-7)

PLO-FLAGGE IN WASHINGTON, D.C. – Das US-Außenministerium hat Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) angekündigt, die USA würden den Status von einer Vertretung zu dem einer „Allgemeinen Delegation“ heraufstufen. Damit kann die Repräsentanz die PLO-Flagge (und inzwischen auch PA-Flagge) am Eingang zu hissen und Mitarbeiter erhalten gewisse Privilegien, u.a. diplomatische Immunität. Aus Diplomatenkreisen in Jerusalem hört man, diesen Schritt unternehme die USA, um dem PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas zu stärken und dazu zu bewegen, direkte Gespräche mit Israel aufzunehmen. Allerdings äußerten sie sich darüber enttäuscht, dass das Weiße Haus im Gegenzug für diese Aufwertung nicht gefordert hat, dass die anti-israelische Hetze der Palästinenser aufhört. (Haaretz, INN)  Beispiele für PA-Hetze gegen: April 2010 wird eine Straße direkt neben dem Präsidentenquartier in Ramallah nach einem Terroristen benannt, der Hunderte unschuldiger israelischer Männer, Frauen und Kinder ermordet hat. Wochen später wird ein Platz in Ramallah nach dem Terroristen Dalal al-Mughrabi benannt; er tötete 1978 38 Israelis bei dem Massaker an der Küstenstraße. Eine weiter Straße von Ramallah wurde nach Hamas-Mitglied Yihyeh Ayyash der Hamas benannt; er steckte hinter verschiedener Anschlägen, u.a. dem Bombenanschlag auf einen Bus in Tel Aviv im Jahr 1994, bei dem 20 Menschen getötet und Duzende verletzt worden waren. Premier Netanjahu bezeichnete diese „Gedenkstätten“ als empörende Verherrlichung des Terrorismus durch die PA. Im Mai 2010 rief ein Mitglied des Zentralrats der Fatah-Partei unter Vorsitz von PA-Präsident Abbas die PA auf, ihr Boykott gegen Produkte aus Judäa und Samaria auf ganz Israel auszuweiten. Er sagte, ein umfassender Boykott für alle israelischen Produkte sei „legitimer Widerstand“. Frühere Vereinbarungen zwischen der PA und Israel regeln offene Märkte und verbieten Boykotts implizit. Der PA-Premierminister Salam Fajad war vor kurzem bei einer öffentlichen Verbrennung konfiszierter, jüdischer Produkte im Wert von umgerechnet mehreren Tausend Euro anwesend. PA-Kräfte haben mehrere Araber festgenommen, weil sie jüdische Produkte eingekauft hatten.

RUSSISCHES GESCHENK AN PA: 50 PANZER – Russland hat 50 Schützenpanzer für die Sicherheitskräfte in den PA-Gebieten an Jordanien geliefert. Neben den geschenkten Panzern, die leicht für militärische umgerüstet werden können, gibt es den Unterricht für die künftigen Fahrer und Mechaniker dazu. Israel sagte, die Lieferung würde in Gesprächen mit der PA noch diskutiert werden. Premier Netanjahu machte letztes Jahr in einer Rede deutlich, dass Israel einem palästinensischen Staat nur zustimmen könne, wenn dieser entmilitarisiert sei. (INN)

GEMEINSAM GEGEN ANTISEMITISMUS – Der stellvertretende israelische Außenminister Ajalon hatte den Vorsitz bei der Unterzeichnung eines internationalen Memorandum der Verständigung, mit dem sich 87 Länder verpflichten, gegen Antisemitismus und das Leugnen des Holocaust zu kämpfen. Die Kooperationsvereinbarung wurde vergangene Woche von zwei Gruppen im Außenministerium in Jerusalem unterzeichnet. Es handelte sich um die ITF (Holocaust-Arbeitsgruppe für Internationale Zusammenarbeit zur Aufklärung, zum Gedächtnis und zu Forschungszwecken) und dem ODIHR (Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte). Dieses Jahr hat Israel erstmals den Vorsitz über die ITF und die globale Aufklärung über den Holocaust. (INN)

JÜDISCHE GRABER GESCHÄNDET – Vandalen haben 27 Grabsteine auf einem Friedhof im Osten Frankreichs zerschlagen oder umgestoßen. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Schaden am vergangenen Mittwoch in Wolfisheim entdeckt. In Frankreich kommt es immer wieder vor, dass Vandalen Grabsteine umstoßen oder mit Hakenkreuzen und antisemitischen Sprüchen besprühen. (Ynet)

KEINE TAUFEN MEHR IM JORDAN – Die Taufstätte bei Qasr al-Yahud in der Nähe von Jericho ist eine der heiligsten Stätten für das Christentum, denn dort wurde Jeschua wahrscheinlich vor 2000 Jahren von Johannes dem Täufer getauft. Jedes Jahr pilgern über 100.000 Christen dorthin zur Taufe. Umweltschützer fordern jetzt, dass im südlichen Teil des Jordans nicht mehr getauft wird. Laut einem Bericht des Gesundheitsministeriums gibt es dort eine gefährlich hohe Konzentration an schädlichen Bakterien. (Arutz-7)  „Denn Ich werde Wasser gießen auf das durstige und Bäche auf das trockene Land. Ich werde Meinen Geist ausgießen auf deine Nachkommen und Meinen Segen auf deine Sprösslinge.“ - Jesaja 44,3

NÄCHTLICHES ALKOHOLVERKAUFSVERBOT – Vergangene Woche wurde ein Entwurf in 2. und 3. Lesung vom Knessetplenum einstimmig, ohne Gegenstimmen und Enthaltungen verabschiedet, mit dem Geschäften, Kiosken und Tankstellenshops der Verkauf von Alkohol zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens untersagt werden soll. (Ynet)  Bitte betet weiter für den Sieg im Kampf gegen Alkoholmissbrauch in Israel.

NEUES AUGENDIAGNOSTIK-GERÄT IM TZFAT-KRANKENHAUS – Das medizinische Zentrum Ziv in Tzfat hat ein ausgefeiltes neues Gerät angeschafft, das weltweit als modernstes Augendiagnoseinstrument gilt. Es produziert besondere Bilder und ermöglicht es Ärzten, das Innere des Auges zu sehen, ohne dass Gewebe dabei berührt werden muss. Bei der optischen Kohärenztomographie wird eine nicht-invasive Technologie benutzt, um Bilder der Retina zu machen; die Retina ist das vielschichtige Sensorengewebe im hinteren Bereich des Auges. Krankheiten wie Makulardegeneration, Makularlöcher oder -schwellungen sowie geschädigte Sehnerven können mit dem Gerät sichtbar gemacht werden. (Arutz-7)

NETANJAHU: KEINE VERLÄNGERUNG DES 10-MONATIGEN BAUSTOPPS – Premierminister Benjamin Netanjahu sagte am Montag, Israel würde den 10-monatigen Baustopp im Westjordanland, der im September ausläuft, nicht verlängern. Es war nicht klar, ob Netanjahu damit Druck auf die Palästinenser zur Wideraufnahme von direkten Friedensgesprächen ausüben wollte oder nicht. Er betonte, sein Kabinett hatte das Moratorium ausgerufen, um die Palästinenser zu ermutigen, direkt mit Israel zu verhandeln, anstatt die USA als Vermittler einzuschalten. Er sagte, der Baustopp sei zeitlich begrenz: „Das hat sich nicht geändert und so wird es auch bleiben.“ (Jerusalem Post)  Es ist leicht für diejenigen, die Israel noch nicht besucht haben, sich die „israelischen Siedlungen“ als ein paar Zelte, Hütten oder Wohnmobile in der Wüste vorzustellen, wie dies durch die Berichterstattung in den Medien oft suggeriert wird – gerade so, als handle es sich um eine Handvoll eifriger Juden, die leicht anderswo untergebracht werden könnten. Wenn dem so wäre, könnte man mit den Palästinensern spielend leicht Frieden schließen. Fakt ist, dass im November 2009 rund 280.000 Israelis in 121 offiziell anerkannten Siedlungen im Westjordanland lebten. Weitere 190.000 Israelis leben in Siedlungen in Ostjerusalem. Es sind u.a. hauptsächlich landwirtschaftlich geprägte Ortschaften, aber auch Vororte und Grenzdörfer. Im Fall von Ostjerusalem sind es ganze Stadtteile. Die drei größten Siedlungen Modiin Illit, Maale Adumim und Betar Illit sind regelrechte Städte mit je über 30.000 Einwohnern. Zu diesen jüdischen Siedlungen gehören Wohnhäuser, Schulen, Regierungsgebäude, Einkaufszentren und florierende Geschäfte. In den letzten Monaten haben die USA darauf bestanden, dass Israel jegliches natürliche Wachstum in den Siedlungen ignoriert und keine neuen Schulen, Ärztezentren, Wohnungen oder Läden baut. Damit soll den haarsträubenden Forderungen der Palästinenser Rechnung getragen werden, die hoffen und fordern, dass Israelis am Ende einfach ihre blühenden Städte und Gemeinden verlassen und sie ihren Feinden für einen trügerischen Frieden überlassen. Die Gebete vieler sind erhört worden, denn inzwischen weigert sich die israelische Regierung, den im September auslaufenden Baustopp zu verlängern. Die Zustimmung zum Baustop hat ohnehin nur schlechte Früchte getragen. Der Gaza-Streifen ist ein Negativbeispiel dafür, was passiert, wenn Israel und seine so genannten Verbündeten auf die Friedenslüge der Islamisten hereinfallen: fortwährende Terroranschläge, Raketenangriffe und die Zerstörung der Häuser und Geschäfte, die Juden in jahrelanger Arbeit aufgebaut haben. 

Quelle Gebetsbrief via Rundmail: Visionfuerisrael.org

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tagsStichwörter: Jerusalem

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